Landesfachgruppe Industrie Bayern hat gewählt

In der Delegiertenkonferenz am 19.07.14 haben die Delegierten aus den bayrischen Bezirken der Landesfachgruppe Industrie einen neuen Vorstand und neuen Vorsitzenden gewählt.

Wolfgang Pertramer gab mit gewohnt hervorragender Vorbereitung den Geschäftsbericht über die abgelaufene Periode ab. Barbara Schneider als zuständige ver.di Sekretärin und Ulrich Bareiß bedankten sich bei Wolfgang für seine langjährige hervorragende Arbeit als Vorsitzender der Landesfachgruppe Industrie. Aus Altersgründen hat Wolfgang sein Amt zur Verfügung gestellt.

Zum neuen Vorsitzenden der Landesfachgruppe wurde dann der bisherige Stellvertreter Ulrich Bareiß gewählt, als sein Stellvertreter steht ihm Wolfgang Pertramer zur Seite.

Auch beim AIN (Arbeitskreis Ingenieure und Naturwissenschaftler in ver.di) hat man getauscht, Wolfgang Pertramer übernimmt den Vorsitz und Ulrich Bareiß ist sein Stellvertreter.

Weiter wurden entsprechend den Organisationswahlen die entsprechenden Mandate gewählt und auch die Mitglieder der Tarifkommission gewählt.

Ulrich Bareiß bedankt sich über die rege Teilnahme an der Konferenz. Er betonte, dass wir nach den Erfolgen bei den zurückliegenden BR-Wahlen und den wieder- und neugewählten Mitgliedern des Landesfachgruppenvorstandes auch in der nächsten Wahlperiode eine gute Mannschaft in Bayern stellen werden.

Klausur der Landesfachgruppe Industrie und des AIN Bayern am 23./24.05.2014

 In seiner zweitägigen Klausurtagung hat sich der Landesfachgruppenvorstand schwerpunktmäßig mit der Nachbetrachtung der Betriebsratswahlen, der Perspektive 2015 und der Vorbereitung der Organisationswahlen beschäftigt.

Am 2. Tag wurde Rechtsanwältin Irena Schauer eingeladen. Sie informierte die Teilnehmer zum derzeitige Stand der Rente mit 63, sowie sehr ausführlich über die arbeitsrechtlichen Aspekte von sozialen Medien wie facebook.

Schwerpunkte der Sitzung:

Gemeinsame Nachbetrachtung BR Wahl: Die Wahlen sind recht erfolgreich gelaufen, eine ähnliche Anzahl der Mandate wie bei letzter Wahl wurde trotz weniger Mitglieder erreicht. Die Kollegen berichten vom Ablauf der Wahl und den ersten Erfahrungen im Umgang mit den Mehrheitsverhältnissen im BR Gremium. In den Betrieben wurde eine sehr unterschiedliche Umgangskultur festgestellt.

Perspektive 2015: Die Fachgruppe sieht in Teilbereichen Verbesserungsbedarf für die gewerkschaftliche Arbeit (z.B. mehr Zielorientierung bei den gewerkschaftlichen Projekten und ein sauberer Projektabschluss, mehr Mitgliederorientierung), steht dem Gesamtprojekt jedoch sehr kritisch gegenüber. Wir befürchten in der Betreuung für kleinere Fachgruppen/ Fachbereiche eine Verschlechterung.

Die Landesfachgruppenkonferenz findet am 19.07.14 in München statt. Der Ablauf der Sitzung und die möglichen Kandidaten wurden gemeinsam besprochen.

100 Jahre sind ein guter Anfang -- Feier der Ver.di Bildungsstätte Brannenburg

Unter diesem Motto stand die 100 Jahr Feier der ver.di Bildungsstätte Brannenburg, zu der auch der mti Bayern geladen war.

Am Vorabend begrüßte Marion Fendt, Leiterin der Bildungsstätte, die Gäste zu einem zu einem unterhaltsamen und tiefsinnigen Abend es Musikkabarettisten Josef Buschmann.

Zum offiziellen Festprogramm konnte Marion Fendt dann am Samstag ca. 200 Gäste begrüßen. Sie bedankte sich bei den Mitarbeitern des Hauses für die hervorragende Vorbereitung und hob hervor dass in ver.di daheim allemal besser ist als Seminare in Hotels.

Josef Falbisoner, ehemaliger Landesleiter Bayern, machte mit uns eine sehr humorvolle und kurzweilige Zeitreise durch die Geschichte der Postgewerkschaft vom königstreuen Gewerkschaftsverband bis ver.di, von der Geschichte des Hauses Brannenburg, von der Zeit Thurn und Taxis bis heute.

Monika Brandl, Vorsitzende des Gewerkschaftsrates, hob in ihrem Grußwort hervor, dass der Schlüssel zu Friede und Freiheit die Bildung sei.

Frank Bsirske, Vorsitzender ver.di, hob hervor, dass beim Kauf des Hauses Brannenburg Urlaub/ Sommerfrische noch ein Privileg des Adels war. Bildungsarbeit gehört zu den Kernelementen und Fundamenten der gewerkschaftlichen Arbeit, der Zugang zu Wissen ermöglicht die Auseinandersetzung in Betrieb und Gesellschaft. Die Anleitung zum mächtig sein, ist die qualifizierung der betrieblichen Interessenvertretung, so Frank. Dazu gehört auch der Austausch und die Begegnung, die ein Hotel niemals ersetzen kann. Insofern kommt dem Haus Brannenburg eine besondere Bedeutung zu. Mit den Schwerpunktthemen des Hauses, wie „Wasser ist Leben“, „Brannenburger Forum für nachhaltige Entwicklung“, „Energiewende“ werden in dem Haus wichtige Akzente gesetzt, dies wollen wir so fortführen, so schloss Frank seine Ausführungen.

Matthias Jena, DGB Vorsitzender Bayern, erinnerte daran, dass trotz google und wikipedia der gemeinsame Austausch durch nichts zu ersetzen ist.

Diana Bösch, Mitglied des ver.di Bundesvorstandes, bedankte sich bei den Beschäftigten, der Leitung, den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit in diesem Haus, das eine lange Tradition hat ohne traditionell zu sein, wie die Ausrichtung auf die Zukunftspläne zeigen.

Linda Schneider, stv. Landesbezirksleiterin Bayern, hob die Dienstleistungsfunktion der Bildungsarbeit hervor und forderte ein Bildungsfreistellungsgesetz für Bayern.

Luise Klemens, Landesbezirksleiterin Bayern, hob hervor, dass man für Veränderungen ein Leben lang kämpfen müsse. (die Schwachen kämpfen nicht, die Unentbehrlichen ein Leben lang)

In ihrem Schlusswort erinnerte Marion Fendt daran, dass die Kluft zwischen arm und reich wächst, dass nationale Interessen zunehmen und dass die Sicherung der Lebensgrundlage und Arbeitsplätze die Herausforderung der Zukunft sei.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Münchner Gewerkschafts Chor. Den Abend konnte man in geselliger Runde, begleitet von einem amüsanten Musikprogramm verbringen.

Anlässlich der 100 Jahr Feier möchten wir auch auf unser mti Umweltforum vom 01. – 03.08.2014 hinweisen, das bis auf einige Restplätze bereits ausgebucht ist. Wer noch Interesse hat soll sich bitte beim Haus Brannenburg oder Peter Soellner anmelden.

Neue Betreuungsstruktur in der Landesfachgruppe Industrie Bayern

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere bisher für die Landesfachgruppe zuständige Sekretär Kurt Buschner ist zum 01.05.12 in die wohlverdiente Ruhephase seiner Altersteilzeit getreten. Die Fachgruppe Industrie Bayern und der AIN Bayern verlieren damit einen wichtigen Mitstreiter um unsere Postionen zu vertreten. wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Kurt für die hervorragende Betreuung bedanken und ihm auf seinem neuen Lebensabschnitt alles Gute wünschen. Wir hoffen, das wir ihn auf unserer Klausurtagung auch noch in einem würdigen Rahmen verabschieden können und wir würden uns sehr wünschen, das er uns weiterhin als Ehrenamtlicher mit all seim Wissen zur Verfügung steht.

Am 24.05.12 traf sich der Vorstand der Landesfachgruppe Industrie in München mit Christa Hasenmaile (verantwortlich für den Landesfachbereich 8) und Baraba Schneider (Nürnberg, Nachfolgerin von Kurt Buschner) um die künftige Betreuungsstrukturen der Fachgruppe Industrie neu aufzustellen.

Auf unserer Klausurtagung am 13./14.07.haben wir die Mitglieder der Landesfachgruppe Industrie entsprechend informiert. Barbara Schneider ist ab sofort für das organisatorische der LFG zuständig und wird an unsere Sitzungen entsprechend teilnehmen. Sie ist auch die erste Ansprechpartnerin für alle Frage aus der Industrie. (mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

Die Betreuung der Betriebe erfolgt gemäß dem Organigramm teilweise durch die örtlichen Sekretäre/innen, teilweise durch Barbara, im Zweifel nachfragen. Ebenso erfolgt die Betreuung der Mitglieder bei allg. Fragen (Rechtsberatung, etc.) durch die örtliche Sekretäre/innen im zuständigen Bezirk.

Das Budget wird von Hans Kraft verwaltet.

Für die politische Ausrichtung ist Christa verantwortlich.

Mit dieser Aufgabenteilung ist weiterhin eine optimale Betreuung der Fachgruppe Industrie in Bayern gewährleistet.


 

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