Entwurf mti Richtlinie

Der Entwurf der mti Richtlinie verstößt gegen die Satzung und ebenso gegen die Entscheidung des Kontroll- und Beschwerdeausschusses. Der mti-Bundesausschuss ignoriert (mit seinem Beschluss) die Entscheidung des Kontroll und Beschwerdeausschusses. Auszubildende (!) gehören nicht zur Personengruppe der Meister, Techniker, Ingenieure. Nur mit der Eintragung der Qualifikation (!) Meister, Techniker, Ingenieur in dem Datenfeld der ver.di-Mitgliederdatenbank (MIBS) ist das jeweilige Mitglied der Gruppe mti zugehörig. Ohne eine solche Eintragung nicht. Die Eintragung einer Qualifikation als Meister, Techniker, Ingenieur in der ver.di-Mitgliederdatenbank bei einem Auszubildenden stellt eine Urkundenfälschung dar. Weder der Auszubildende noch ein ver.di-Administrator hat das Recht falsche Qualifikationsangaben in der ver.di-Mitgliederdatenbank einzutragen. Das Datenfeld ist das Datenfeld der Qualifikation des Mitgliedes. Das Datenfeld ist personenbezogen. Personenbezogene Daten unterliegen einer Erklärung des Mitgliedes. Die Zugehörigkeit zur Personengruppe entscheidet sich nicht durch den Beruf, sondern durch die im MIBS eingetragene Qualifikation. Es wurden (Jahr 2015) nach der Entscheidung des Kontroll- und Beschwerdeausschusses schon einmal 6.192 falsche Qualifikationen im MIBS gelöscht.

11.03.2017 (n.roe)

Keine Angst vor der Zukunft

Mit Matthias Horx, einer der einflussreichsten Trend- und Zukunftsforscher unserer Zeit, hielt anschließend sein Referat zum Thema „Die Welt im Wandel“.

Nach seinem humorvollen Einstieg („Meine digitale Alarmanlage ist mein Hund“), hat Matthias Horx die Macht der Megatrends in Form einer U-Bahnnetzübersicht dargestellt. Hiermit zeigt sich am deutlichsten die komplexe Vernetzung der Globalisierung. Anhand von Fragen an das Publikum nach Globaler Lebenserwartung, Anteil der Analphabeten, Anzahl der Opfer von Naturkatastrophen, Kindersterblichkeit und Armut (die Mehrheit hat die Zahlen falsch eingeschätzt), hat er die Erfolge der Globalisierung dargestellt. „Wir nehmen zu sehr das Negative und die Katastrophen wahr und übersehen dabei den positiven Trend seit Beginn der Industrialisierung“. „Angst ist ein Baustein der menschlichen Evolution, es ist aber gefährlich, wenn damit Politik gemacht wird.“

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Zwangszuweisung

durch die ver.di-Bundesverwaltung werden jetzt (14.09.2011) Fakten geschaffen. Ver.di-Mitglieder, bei denen der Beruf (ausgeübte Tätigkeit) die Möglichkeit der Zugehörigkeit zur Gruppe Meister, Techniker, Ingenieure zulässt, werden im MIBS der Gruppe MTI automatisch und zwangsweise zugebucht. Der Vorgang wird intern mit dem aus der Tarifpolitik bekannten Begriff „identifizieren“ bezeichnet. So geschehen mit Hafenfacharbeitern und anderen technischen Fachkräften. Die betroffenen Mitglieder werden nicht um Zustimmung gefragt. Sie sind nun automatisch in der Gruppe der Arbeiter und in der Gruppe der Meister, Techniker, Ingenieure enthalten. Abgesehen vom datenrechtlichen Vorbehalt führt diese Vorgehensweise nach Auffassung unserer Landesgruppe nicht zu einer Verbesserung der Mitgliederbindung. Eine Datenbank (wie das MIBS) sollte die Realität abbilden – dieser Eingriff verfälscht Realität!

(nro)

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