Ethische Regeln für KI

Die UNI Global Union hat ethische Grundsätze für die Künstliche Intelligenz (KI) festgelegt. Der zunehmende Einsatz von KI, Robotik, Daten und maschinelles Lernen dringt auf unsere Arbeitsplätze vor, verdrängt und verändert Beschäftigung und Arbeit. Daraus resultiert Handlungsbedarf für die Gewerkschaften.

KI ist kein neues Phänomen, doch die Zunahme digitaler Technologien und die riesige Menge an Daten, die Tag für Tag von uns allen produziert wird, geben neue Bedeutung und Dimension. Wir haben es heute mit erweiterten Formen von KI zu tun, die selbstständig lernen können. Bisher hat der Mensch dem Computer eingeben müssen, was ein Verkehrsschild, eine Krebszelle, eine Person oder ein Auto darstellt, heute können es die Maschinen aufgrund vorhergehender Informationen selbst herausfinden.

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Keine Angst vor der Zukunft

Mit Matthias Horx, einer der einflussreichsten Trend- und Zukunftsforscher unserer Zeit, hielt anschließend sein Referat zum Thema „Die Welt im Wandel“.

Nach seinem humorvollen Einstieg („Meine digitale Alarmanlage ist mein Hund“), hat Matthias Horx die Macht der Megatrends in Form einer U-Bahnnetzübersicht dargestellt. Hiermit zeigt sich am deutlichsten die komplexe Vernetzung der Globalisierung. Anhand von Fragen an das Publikum nach Globaler Lebenserwartung, Anteil der Analphabeten, Anzahl der Opfer von Naturkatastrophen, Kindersterblichkeit und Armut (die Mehrheit hat die Zahlen falsch eingeschätzt), hat er die Erfolge der Globalisierung dargestellt. „Wir nehmen zu sehr das Negative und die Katastrophen wahr und übersehen dabei den positiven Trend seit Beginn der Industrialisierung“. „Angst ist ein Baustein der menschlichen Evolution, es ist aber gefährlich, wenn damit Politik gemacht wird.“

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Home-office - Telearbeit - Heimarbeit per Internet

mobiles Arbeiten - Home-based-Arbeitsplatz

Unter diesen Bezeichnungen sind in der Regel solche Arbeitsplätze zu verstehen, die die Arbeit vom Unternehmen in den privaten Bereich eines Arbeitnehmers (Wohnung, Eigenheim) verlagern. Alle andere Formen der mobilen Arbeit (z. B. unterwegs) verstehen wir nicht unter Telearbeit.

Weil neue Organisationsformen von Unternehmen in Verbindung mit der Informations- und Kommunikationstechnik seit einigen Jahren die Möglichkeit eröffnen, zu Hause arbeiten zu lassen und es dem Arbeitnehmer schmackhaft zu machen, die tägliche Fahrt ins Büro zu ersparen, hat diese Form der Arbeit immer mehr Zulauf bekommen.

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Telearbeit, auch als „home office“ oder „home based“-Arbeit bezeichnet

Zum Grünbuch 4.0 des BMAS von April 2015 und weiteren, die Wirtschaft 4.0 betreffenden Beschreibungen hat ver.di Stellung bezogen und weist u. a. auch auf Telearbeit als eine der zukünftig stärker in den Fokus geratenden Beschäftigungsarten hin.

Dem privaten Wunsch, Telearbeit von zuhause aus zu leisten, sollten reifliche Überlegungen zugrunde liegen, denn unbezahlte Mehrarbeit und mehr Stress durch die Vermischung von privaten und dienstlichen Aufgaben können sich später als nachteilig herausstellen.

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