Die Digitalisierung schreitet weiter voran – wie ist der Blick in die Zukunft?

So lässt sich der Inhalt des Fachkongresses der digitalen Gesellschaft beschreiben, der am 23.1.18 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin stattfand.

Durch repräsentative Befragung der Bevölkerung (20.424 Interviews) erhalten wir Antworten die die Grundlage zur Gestaltung der Digitalisierung mit der Politik ergeben, so Hannes Schwaderer, Vorsitzender der digitalen Gesellschaft, bei der Eröffnung des Kongresses. Obwohl intelligente Geräte noch eine kleine Rolle spielen, wurden sie neu in der Studie mit aufgenommen.

Matthias Machnig, Staatssekretär im BMWE, betonte in seinem Grußwort, dass die Digitalisierung ein zentrales Themen der nächsten Legislaturperiode sein muss.

Leserbrief

Sehr geehrte Redaktion,

das Problem "Platikmüll", besonders  im Meer, ist ein immer weiter in das öffentliche Bewusstsein drängendes Problem, dem unbedingt abgeholfen werden muss! In Veranstaltungen, Seminaren, bei Umweltverbänden und in der Politik ist das Thema angekommen.

Aber, obwohl jährlich weiter unglaubliche Massen an Plastik weltweit produziert und in Umlauf gebracht werden (Wissenschaftler schätzen die bisher aufgelaufene Summe auf ca. 100 Mio Tonnen, wovon nur etwa 15% auf der Meeresoberfläche sind, denn alles andere ist zu Mikroplastik zerfallen oder in die Tiefen der Meere abgesunken), gibt es außer den wichtigen und dennoch "rührend anmutenden" Müll-Sammel- und Abfischaktivitäten keinen Hinweis auf Verzicht des Einsatzes von Plastik. Das betrifft sowohl die produzierende Wirtschaft als auch uns Verbraucher. Muss es denn z. B. sein, dass Nahrungsmittel in Plastik mehrfach umhüllt werden, dass Körperpflegeartikel aus Werbegründen "schick verpackt" werden? Denken denn viele Verbraucher darüber nach, was es heißt, Plastik einfach in die Umwelt zu werfen? Und das fängt schon beim Zigarettenfilter an!

Kein Wisenschaftler kann heute sagen, was der Zerfall von Plastikmüll im Meer zufolge hat, doch alles deutet daruf hin, dass sowohl die Weichmacher große Probleme im hormonellen Haushalt der Meerestiere haben als auch die Mikroplastik-Teile, die schon in die Nahrungskette gelangt sind und die wir mit dem Fisch verzehren. (Selbst im Fleur de Sel ist Mikroplastik nachgewiesen worden!)

Wenn wir als Verantwortliche der früheren und jetzigen Generation unseren Nachfahren eine lebenswerte Umwelt hinterlassen wollen, muss mehr geschehen als in Straßburg vorgestellt wurde! Wir haben seit ca. 60 Jahren das "Plastik-Zeitalter", und wenn die EU bis 2030 etwas "radikal durch Plastik-Ersatz und Wiederverwertung" ändern will, müssen alle verpflichtet werden, mitzumachen - und das weltweit!

Uwe Bohm

Wie gelingt eine hochwertige Wertstoffwirtschaft

Eine Präsentation von Helmut Schmidt (AWM) im Rahmen der mti Umwelttage 2017 in Paulushofen

Helmut Schmidt, zweiter Werkleiter AWM Abfallwirtschaftsbetrieb München, erläuterte in seinem sehr lebendigem Vortrag einführend den ca. 20 Teilnehmern die Grundpflichten der Kreislaufwirtschaft und stellte zugleich die Frage ob wir alles richtig machen. Zunächst die positive Nachricht, Deutschland hat mit 47% die höchste Recyclingquote in der EU. Alle anderen Länder haben das Ziel dieses Benchmark zu erreichen, leider wird jedoch nicht der Weg dazu beschrieben. Abfallwirtschaft hat als Branche den größten Beitrag zum Klimaschutz beigetragen, nämlich 56 Mio t/a, weitere Potentiale sind mit 10 Mio t/a erreichbar.

Plastikmüll in den Meeren

Eine Präsentation von Julia Hager im Rahmen der Umwelttage 2017 in Paulushofen

Während es im ersten Vortrag um Stoffe ging, die der Abfallverwertung zugeführt werden, hat Fr. Julia Hager, Meeresbiologin, die Stoffe angesprochen, die im Meer landen. Dabei berichtet sie auch von ihrem Forschungsprojekt an den Sandstränden von Myamar, wo sie Proben genommen hat. Zur Einleitung stellte uns Fr. Hager ein Produkt der Fa. DM vor, das Mikroplastik enthält, schön beschrieben als Duschgeel mit Hautpeelingeffekt.

Photo Hager