Lernort Betrieb Teil 1

Liebe Kollegen,

anbei die Präsentationen von der Tagung „Lernort Betrieb. Entwicklungsperspektiven betrieblichen Lernens“

2.-3.- Feb. 2017, Agentur für Arbeit München, Großer Sitzungssaal

Was wird im Betrieb in welchen Lernformen gelernt und welche Rahmenbedingungen sind hierfür notwendig? Die Kooperationsveranstaltung der Hans-Böckler-Stiftung mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund soll auf Basis aktueller Forschungsergebnisse Entwicklungsperspektiven betrieblichen Lernens aufzeigen.

Stellungnahme des mti Bundesausschusses zum Zertifikat state certified Engineer
 
Der Bundesverband höhere Berufe der Technik, Wirtschaft und Gestaltung e.V. (BVT) bot seinen Mitgliedern, mit Abschluss staatlich geprüfter Techniker, ein Zertifikat state certified Engineer an. Darin wird eine ingenieurmäßige Ausbildung und ingenieurmäßige Fähigkeiten bestätigt.  
 
Der mti stellt nach eingehender Beurteilung keinen erkennbaren Nutzen/ Gegenwert fest. Es geht bei jeder Art von solchen Zertifikaten schlicht und einfach meist um den Nutzen Dritter und nicht um den Nutzen des Inhabers! Sie kostet 50 €, ist nur für Mitglieder im BVT erhältlich, ist ausschließlich eine Bescheinigung des Verbandes und hat keiner rechtliche Relevanz.
 
Ein Absolvent einer Technikerschule braucht kein schön klingendes Zertifikat um dies bei seinem Künftigen oder derzeitigem Arbeitgeber zu übergeben. In den Personalabteilungen fast aller Unternehmen und staatlichen Einrichtungen sind die Abschlüsse bekannt. Das Abschlusszeugnis des staatlich geprüften Technikers ist hinreichend genug. Viel wichtiger bei Bewerbungen ist ein lückenloser Lebenslauf und entsprechende berufliche Erfahrung und Kompetenz. Zusätzlich machen die meisten Unternehmen mittlerweile ein Einstell -  Assessment  um die fachliche und soziale Kompetenz des Bewerbers festzustellen.

(Ulrich Bareiß für den mti Bundesausschuss)

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