Arbeitskreis Ingenieure und Naturwissenschaftler

Telearbeit, auch als „home office“ oder „home based“-Arbeit bezeichnet

Zum Grünbuch 4.0 des BMAS von April 2015 und weiteren, die Wirtschaft 4.0 betreffenden Beschreibungen hat ver.di Stellung bezogen und weist u. a. auch auf Telearbeit als eine der zukünftig stärker in den Fokus geratenden Beschäftigungsarten hin.

Dem privaten Wunsch, Telearbeit von zuhause aus zu leisten, sollten reifliche Überlegungen zugrunde liegen, denn unbezahlte Mehrarbeit und mehr Stress durch die Vermischung von privaten und dienstlichen Aufgaben können sich später als nachteilig herausstellen.

Weiterlesen ...

Neu bei ver.di ... Aufstockerberatung

für Zehntausende der im vergangenen Jahr bei Schlecker, Neckermann und anderen Betrieben Entlassenen wird das Arbeitslosengeld (Alg I) nach 12 Monaten auslaufen – und es droht der Weg ins Arbeitslosengeld II (Alg II / Hartz IV).

Viele haben prekäre Beschäftigung aufgenommen, mit der allein sie nicht über die Runden kommen. Immer wieder tauchen bundesweit entsprechende Fragen auf, insbesondere zum Alg II, sei es ergänzend oder pur.

Allen ver.di-Mitgliedern steht eine Internetberatung zur Verfügung, bei der jederzeit auch kurzfristig Informationen zum Alg II / SGB II und zum Alg I / SGB III abgerufen werden können. Die Beratung steht auch denen zur Seite, die einen Mini-Job annehmen, von dem sie nicht leben können:

Weiterlesen ...

Zwangszuweisung

durch die ver.di-Bundesverwaltung werden jetzt (14.09.2011) Fakten geschaffen. Ver.di-Mitglieder, bei denen der Beruf (ausgeübte Tätigkeit) die Möglichkeit der Zugehörigkeit zur Gruppe Meister, Techniker, Ingenieure zulässt, werden im MIBS der Gruppe MTI automatisch und zwangsweise zugebucht. Der Vorgang wird intern mit dem aus der Tarifpolitik bekannten Begriff „identifizieren“ bezeichnet. So geschehen mit Hafenfacharbeitern und anderen technischen Fachkräften. Die betroffenen Mitglieder werden nicht um Zustimmung gefragt. Sie sind nun automatisch in der Gruppe der Arbeiter und in der Gruppe der Meister, Techniker, Ingenieure enthalten. Abgesehen vom datenrechtlichen Vorbehalt führt diese Vorgehensweise nach Auffassung unserer Landesgruppe nicht zu einer Verbesserung der Mitgliederbindung. Eine Datenbank (wie das MIBS) sollte die Realität abbilden – dieser Eingriff verfälscht Realität!

(nro)