Arbeitskreis Ingenieure und Naturwissenschaftler

25. Bayerischer Ingenieuretag

20. Januar 2017

Der diesjährige 25. Bayerische Ingenieuretag fand am 20. Januar 2017 auf der Messe München statt und stand unter dem Motto „Ingenieur Bau Werke“. In seiner Begrüßung hob Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, hervor, dass die Technik für den Menschen da ist und nicht umgekehrt. Ingenieure hätten besondere Verantwortung und müssen hinterfragen, ob das technisch machbare auch ethnisch sinnvoll sei.

Ministerialdirektor Dipl.-Ing. Univ. Helmut Schütz, Leiter der Obersten Baubehörde, erwähnte im Grußwort der Bayerischen Staatsregierung, dass vom Land Bayern bereits 90% der Planungsleistungen fremdvergeben werden. Derzeit stünde eine große Sanierungswelle bei 14.000 Brücken bevor. Auch der Baubeginn der 2. S-Bahnstammstrecke in München mit einen Volumen von 3,8 Mrd. € steht an. Wohnungsbau sei dagegen keine staatliche Aufgabe, die CSU möchte Anreize für private Investoren durch Wiedereinführung der degressiven Abschreibung schaffen.

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Keine Angst vor der Zukunft

Mit Matthias Horx, einer der einflussreichsten Trend- und Zukunftsforscher unserer Zeit, hielt anschließend sein Referat zum Thema „Die Welt im Wandel“.

Nach seinem humorvollen Einstieg („Meine digitale Alarmanlage ist mein Hund“), hat Matthias Horx die Macht der Megatrends in Form einer U-Bahnnetzübersicht dargestellt. Hiermit zeigt sich am deutlichsten die komplexe Vernetzung der Globalisierung. Anhand von Fragen an das Publikum nach Globaler Lebenserwartung, Anteil der Analphabeten, Anzahl der Opfer von Naturkatastrophen, Kindersterblichkeit und Armut (die Mehrheit hat die Zahlen falsch eingeschätzt), hat er die Erfolge der Globalisierung dargestellt. „Wir nehmen zu sehr das Negative und die Katastrophen wahr und übersehen dabei den positiven Trend seit Beginn der Industrialisierung“. „Angst ist ein Baustein der menschlichen Evolution, es ist aber gefährlich, wenn damit Politik gemacht wird.“

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Home-office - Telearbeit - Heimarbeit per Internet

mobiles Arbeiten - Home-based-Arbeitsplatz

Unter diesen Bezeichnungen sind in der Regel solche Arbeitsplätze zu verstehen, die die Arbeit vom Unternehmen in den privaten Bereich eines Arbeitnehmers (Wohnung, Eigenheim) verlagern. Alle andere Formen der mobilen Arbeit (z. B. unterwegs) verstehen wir nicht unter Telearbeit.

Weil neue Organisationsformen von Unternehmen in Verbindung mit der Informations- und Kommunikationstechnik seit einigen Jahren die Möglichkeit eröffnen, zu Hause arbeiten zu lassen und es dem Arbeitnehmer schmackhaft zu machen, die tägliche Fahrt ins Büro zu ersparen, hat diese Form der Arbeit immer mehr Zulauf bekommen.

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