Geschäftsbericht mti zum Bundeskongress 2015

Der AIN des Landesbezirkes Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen nimmt den Geschäftsbericht MTI mit Befremden zur Kenntnis. Im Geschäftsbericht Punkt 7.6 Seite 151 steht:

"Auf diesem Hintergrund stellte sich unter anderem auch die Frage, welche ver.di-Mitglieder im Rahmen der gegenwärtigen Satzung der Gruppe MTI zuzurechnen sind. Um dazu eine Klärung voranzubringen, wurde im Sommer 2014 eine Abfrage bei denjenigen Mitgliedern durchgeführt, die zwar in der MIBS unter MTI geführt wurden, deren Tätigkeitsangabe aber auf dem Hintergrund der Satzungsformulierungen keinen Bezug zu MTI erkennen ließ. Nach dieser Abfrage können nunmehr mit Stand vom Oktober 2014 bundesweit 17.500 Mitglieder der Gruppe MTI in ver.di zugeordnet werden. Eine Verteilung nach Landesbezirken zeigt Schwerpunkte in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen."

Im Geschäftsbericht ist von "Satzungsformulierungen" die Rede, das ist sachlich falsch, da die Definition der Gruppenzugehörigkeit MTI nicht in der Satzung, sondern schon immer in der MTI-Richtlinie geregelt ist. Die Richtlinie war und ist bezüglich der Gruppenzugehörigkeit klar und eindeutig.

Die Löschung von 6.291 falschen MTI-Mitgliedern (das entspricht 26,4 %) erfolgte nach dem Stichtag der Organisationswahl (30.09.2013). Die nun gelöschten 6.291 Mitglieder waren keine Meister, Techniker, Ingenieure. Die Falschbuchungen entstanden durch Eingriffe der Bundesverwaltung (z.B. unzulässige Zubuchung von Auszubildenden oder Facharbeitern). Die Organisationswahl und Mandatsverteilung wurde daher auf Grundlage der falschen Zahlen der Gruppenmitgliedschaft durchgeführt.

nroe